Rathauspost - Neues aus dem Finanz-, Hauptverwaltungs- und Jugendausschuss vom 17.06.26

30. Juli 2026

Die Juni-Sitzung des Finanz-, Hauptverwaltungs- und Jugendausschusses drehte sich im Wesentlichen um drei Themenbereiche: Den Spielplatz Linsengraben (neues Spielgerät und mögliche Einzäunung), eine finanzielle Unterstützung der Kita St. Marien und die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in der Grundschule.

Neues Spielgerät für den Spielplatz Linsengraben

Als Ersatz für das alte Rutschgerät soll ein neues, thematisch gestaltetes Spielgerät mit Bezug zum ehemaligen Schloss Scharfeneck errichtet werden. Der Rutschhügel bleibt dabei erhalten. Vier Angebote wurden dafür von der Verwaltung eingeholt. Letztlich entschied sich der Ausschuss einstimmig für die „Spielburg Robinie“ (siehe Bild 2), da diese das preiswerteste Angebot war und individuell auf den Spielplatz angepasst werden kann. Für die Umsetzung stehen bereits 2026 ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung, sodass die Maßnahme zeitnah angegangen werden wird.

Antrag der CSU-Fraktion: Zaun am Spielplatz Linsengraben

Auf Antrag der CSU soll ein Zaun an der dem Parkplatz zugewandten Seite des Spielplatzes errichtet werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass Kinder auf den Parkplatz laufen, und wegrollende Bälle aufzuhalten. Grundsätzlich begrüßen wir als SPD-Fraktion diesen Vorschlag. Uns war aber eine Änderung wichtig: Statt eines durchgängigen Zaunes soll die bestehende Hecke wieder in einen lückenlosen Zustand versetzt und nur die heckenlosen Abschnitte mit Zaun geschlossen werden. Ähnlich argumentierten auch die anderen Fraktionen, sodass der Antrag in dieser geänderten Fassung einstimmig beschlossen wurde.

Defizitausgleich für die Kita St. Marien Hagenau

Die katholische Kirchenstiftung beantragte die Übernahme eines Defizits von 64.061,77 € für das Jahr 2025. Ursachen sind vor allem rückläufige Geburtenzahlen und sinkende Auslastung der Einrichtung. In einer bestehenden Vereinbarung aus dem Jahr 2015 hat die Stadt zugesagt, 80% des Defizits, maximal aber 25.000 €, zu übernehmen. Einstimmig wurde daher beschlossen, der Vereinbarung folgend 25.000€ des Defizits zu tragen.

Antrag der SPD-Fraktion: Wasserspender in der Grundschule

Auch unser gemeinsamer Antrag mit dem Elternbeirat, einen Wasserspenders mit Kühl- und Sprudelfunktion in der Aula der Grundschule zu installieren, stand auf der Tagesordnung. Hintergrund sind zunehmende Hitzetage und die Sicherstellung einer ausreichenden Trinkwasserversorgung für die Schülerinnen und Schüler. Die Verwaltung hielt eine Umsetzung im Innenbereich für möglich und empfahl aufgrund von Wartung und Reparaturabsicherung die Anmietung eines Geräts, bevorzugt des Typs „COOL1 FIZZ 150“. Die Lieferzeit hiervon beträgt etwa drei bis vier Wochen. Diesem Vorschlag folgte der Ausschuss einstimmig.

Dieser Bericht wurde verfasst von:
Thomas Voit (Fraktionssprecher & Stadtrat)
E-Mail: thomas.voit@spd-baiersdorf.de
Facebook: Thomas Voit
Instagram: @_thomasvoit

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