Statement zur Podiumsdiskussion

10. Februar 2026

Auf Einladung der Jungen Liste findet heute Abend eine Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidierenden in der Jahnhalle statt.

Wir begrüßen diese Initiative und bedanken uns bei der Jungen Liste für die Organisation. Selbstverständlich nimmt unsere Bürgermeisterkandidatin teil und stellt sich der Diskussion und den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Unser Verständnis des Bürgermeisteramtes ist es, für eigene Positionen einzustehen und gleichzeitig offen für Anregungen und Kritik zu sein. Diskussionsangebote nehmen wir daher unabhängig des Veranstalters grundsätzlich an. Einer mehrwöchigen Vorbereitungszeit bedarf es dafür nicht, unsere Kandidatin ist täglich im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und kennt die aktuellen Themen.

Als unsere Kandidatin am 14.01. telefonisch von einem Vertreter der Jungen Liste eingeladen wurde, hat sie daher sofort zugesagt. Genauere Informationen über Datum und Uhrzeit hinaus lagen auch uns damals nicht vor, sondern wurden erst im späteren Verlauf allen Kandidierenden mitgeteilt – ein übliches Vorgehen bei Podiumsdiskussionen.

Für uns ist klar: Ablauf, Organisation und Regeln der Veranstaltung obliegen dem Veranstalter – der Jungen Liste. An deren Neutralität als Wählergemeinschaft, die keinen eigenen Bürgermeisterkandidierenden stellt und auch keine Unterstützungserklärung abgegeben hat, besteht kein Zweifel. Dasselbe gilt für den vorgeschlagenen Moderator, einen allseits geschätzten Journalisten der Erlanger Nachrichten.

An Gesprächen mit dem Ziel, von Teilnehmerseite extrem kurzfristig zum eigenen Vorteil Einfluss auf die Gestaltung der Veranstaltung zu nehmen, beteiligen wir uns nicht (Terminvorschlag der CSU: 03.02.).

Dass der Kandidat der CSU und der CSU-Ortsverband dieses Verständnis nicht zu teilen scheinen und die Teilnahme für die Diskussion abgesagt haben, nehmen wir zur Kenntnis.

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